Dr. Paul Zoubek
Das RS-Virus (respiratorisches Synzytial-Virus oder kurz RSV) ist ein Atemwegsvirus, mit dem man sich in jedem Alter infizieren kann.
Im ersten Lebensjahr infizieren sich ca. 60 – 70% der Kinder erstmalig mit dem RS-Virus. Bis zum Ende des zweiten Lebensjahres hat nahezu jedes Kind bereits einmal eine RSV-Infektion durchgemacht.
Die Symptome einer Infektion reichen von einer milden Erkältung bis hin zu einer schweren Lungenentzündung, die im Krankenhaus behandelt werden muss.
Allgemein gilt: je jünger ein Kind, desto höher ist das Risiko für einen schwereren Verlauf.
Von der Ansteckung bis zur Erkrankung vergehen durchschnittlich 5 Tage, gefolgt von meistens 8 Tage mit Krankheitssymptomen. Bereits 2 Tage nach der Ansteckung, also deutlich vor dem Auftreten der ersten Symptome, können Infizierte das Virus bereits übertragen. Die Infektion erfolgt durch Tröpfchen.
NASENFLÜGELN – KNISTERNDE und PFEIFENDE GERÄUSCHE IN DER AUSATMUNG – TRINKSCHWÄCHE – SICHTBAR ERSCHWERTE ATMUNG (INTERCOSTALE EINZIEHUNGEN)
Eltern sollten alle Anzeichen ernst nehmen, die auf Atemnot hindeuten. Bei ganz kleinen Kindern bzw. Säuglingen kommt dann oft eine Trinkschwäche dazu. Spätestens wenn die Kinder weniger Harn auszuscheiden beginnen, dann sollten Sie ihren Arzt/ihre Ärztin befragen bzw. aufsuchen
Gegen das RS-Virus gibt es derzeit in Österreich noch keine aktive Impfung.
Für spezielle Risikogruppen (z.B. kleine Frühgeborene, Kinder mit angeborenen Herz- oder Lungenerkrankungen) steht eine passive Immunisierung zur Verfügung.
Voraussichtlich ist ab 2025/2026 die Einführung einer aktive Impfung auch in Österreich vorgesehen.
Zur Vorbeugung schwerer Krankheitsverläufe ist die Verhinderung von zeitgleichen Infektionen mit SARS-Cov-2 oder Influenzaviren durch die kostenlosen Impfungen sinnvoll.
Grundsätzlich gilt, wie bei jeder Erkrankung:
Achten Sie darauf, dass ihr Kind ausreichend trinkt und als Ausdruck dessen auch ausreichend Harn ausscheidet!
Ein „negativer Abstrich“ vor Wiedereintritt von genesenen Kindern in eine pädagogische Einrichtung ist medizinisch nicht sinnvoll und auch nicht empfohlen. Regelmäßiges Händewaschen kann das Infektionsrisiko verringern.
Für den Text verantwortlich:
Verfasst von Dr. KLaus Kapelari für die ÖGKJ am 14.12.2022
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